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Besichtigung des Auenwildnispfad in Neuried-Altenheim

 

Ein Naturerlebnis ganz besonderer Art verspricht der Auenwildnispfad Neuried-Altenheim.

 Durch weitgehend unberührte Natur verläuft der 2,5 km lange Rundweg entlang des Altrheins. Das Besondere an diesem Pfad ist, dass die Fläche das gesamte Artenspektrum einer Rheinaue aufweist. So führt der Auenpfad an mächtigen Schwarzpappel- und Eichenbäumen, Streuwiesen sowie an Schluten und Gerinnen vorbei. Das Areal liegt im Vogelschutzgebiet und mit etwas Glück kann man seltene Tiere und Pflanzen beobachten. Herr Thomas, Vorsitzender des BUND Rheinau e.V. und Sprecher des LNV war am Entwicklungsprozess beteiligt und wird uns über die Entstehungsgeschichte des Pfades berichten. Im Rahmen des Hochwasserschutzes (Polder Altenheim) wird der Auenpfad zeitweise geflutet und ist nicht begehbar  (siehe Anmeldung)

 

Treffpunkt: So, 21.9.2014,14 Uhr

 

Ort: Parkplatz EDEKA Vetter in Freistett (es werden Fahrgemeinschaften gebildet)

 

Anmeldung:  nicht erforderlich (für Rückfragen, ob je nach Wetterlage, Exkursion stattfindet, bitte unter Telnr. 07844/914949 nachfragen)

 

Kosten : keine

 

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 "Junge Gründe"  Rheinaus Naturjuwel

Fahrrad-Exkursion

 

 

Unter dem Motto „Auf den Spuren der Gelbbauchunke“ veranstaltete der BUND-Rheinau e.V. unter Mitwirkung des Landesnaturschutzverbandes Baden Württemberg am vergangenen Samstag (14.Juni) eine Fahrradexkursion in die „Jungen Gründe“.

Das Auenwald-Naturjuwel „Junge Gründe“ erstreckt sich vom Kieswerk Diersheim bis etwa Höhe Schiffswerft Karcher in Rheinau Freistett.

 

Diplom Biologe Andreas Braun erläuterte den Teilnehmern den großen Artenreichtum, welcher in diesem Gebiet noch anzutreffen ist.

An verschiedenen „Stationen“ erklärte Andreas Braun die Entwicklungsstadien der verschiedenen Auengewässer vom agilen Altrheinarm bis hin zu in Verlandung befindlichen Schluten und die darin vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. Erstaunt zeigten sich die Teilnehmer darüber, dass es in den „Jungen Gründen“ sehr seltene fleischfressende Wasserpflanzen gibt.

Im weiteren Verlauf führte die Exkursion zu einen Tümpel, in dem es von Gelbbauchunken und Grünfröschen nur so wimmelte. Ausführlich wurde die Lebensweise der Gelbbauchunke und die Ansprüche an den Lebensraum dieser Art besprochen. Die „Jungen Gründe“ beherbergen die größte streng geschützte Gelbbauchunkenpopulation entlang der Rheinschiene zwischen Lörrach und Mannheim. Sie ist Teil des Gelbbauchunkenprojektes der Landesregierung. Am Ende der Exkursion waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass  die „Jungen Gründe“  unbedingt unter besonderen Schutz gestellt werden müssen, um dieses Naturjuwel zu erhalten.

 

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Film: "Fledermäuse - Warte, bis es dunkel wird“

 

Sie führen ein Leben im Dunkeln und Verborgenen – doch sie sind keineswegs unheimlich: Fledermäuse. Tierfilmer Dietmar Nill spürt die liebenswerten und faszinierenden Seiten der Fledermäuse auf. Kaum zu hören und selten zu sehen: Fledermäuse vor die Kamera zu bekommen, ist ein echtes Geduldsspiel. Jahrelang haben sich die Naturfilmer Volker Arzt, Karlheinz Baumann, Dietmar Nill und Brian Mc Clatchy auf die Lauer gelegt, um so noch nie gesehene Bilder von den licht- und menschenscheuen Tieren einzufangen. Dass so faszinierende Aufnahmen entstanden sind, ist auch dem Einsatz hochempfindlicher Zeitlupenkameras zu verdanken. Der BUND Rheinau nimmt das Thema „Fledermäuse“ im nächsten Jahr mit einem Vortrag und Exkursion wieder auf.

 

Termin:  Fr, 10.10.2014, 20 Uhr

Ort: evang. Gemeindehaus Freistett, Schwimmbadstraße

Kosten:  keine

"Kluge Pflanzen“ Fahrrad-Exkursion in den Rheinauen

 

Vereint für Umwelt- und Naturschutz ging der BUND Rheinau e.V. auf Fahrradtour – kluge Pflanzen zu erkunden. Können Pflanzen fühlen? Warum brennt die Brennnessel nicht, wenn man mit ihr kommuniziert? Viele solcher Fragen wurden während der mehrstündigen Fahrradwanderung in den Rheinauen bei Freistett erörtert. Lothar Krikowski, Naturpädagoge und Tiefenökologe, langjähriges Mitglied des BUND Ettenheim, erklärte den zahlreichen Teilnehmern, dass Pflanzen keineswegs hilflose Geschöpfe sind, sondern sie tricksen, riechen, schmecken, helfen sich gegenseitig und leben in Symbiose mit anderen Arten, um überleben zu können.

Der erste Teil befasste sich mit Brennnesseln. Wenn man mit ihnen spricht, nesseln sie nicht. Die vielen Teilnehmer an der Exkursion konnten dies am eigenen Leib erfahren, niemand wurde von den Brennnesseln in irgendeiner Form „gepieckt“. Weiter ging es zu den Dämmen, wo Lothar Krikowski vieles zu den dort beheimateten Blumen erzählen konnte und wie die Blumen zu ihren Namen kamen.  Auch über die Neophyten (kanadische Goldrute, indisches Springkraut und den japanischen Staudenknöterich) hatte Lothar Krikowski erstaunliches über  ihre interne Kommunikation zu berichten, sowie deren massive Ausbreitung und die damit verbundene Verdrängung der heimischen Pflanzenvielfalt. Nach dieser spannenden Exkursion in das Reich der Pflanzen, wurde allen Teilnehmern klar, wie sehr die Pflanzen unterschätzte Lebewesen sind und diese beim nächsten Spaziergang mit mehr Hintergrundwissen  betrachtet werden können.

 

Nachtigall, Zilpzalp und Co. Vogelstimmenwanderung mit Günter Müller

 

Als zweite Veranstaltung in der Veranstaltungsreihe des BUND-Rheinau e.V. fand am 25. April eine Vogelstimmenführung in den Rheinauen rund um den Peterhafen statt. Eine erwartungsfrohe Gruppe interessierter Bürger, bestens mit Ferngläsern und Bestimmungsbüchern ausgerüstet, lauschte nicht nur den Vogelstimmen sondern auch den ausführlichen Erläuterungen des Referenten Günter Müller zu den einzelnen Vogelarten und deren Besonderheiten. Herr Müller verstand es den Teilnehmern auf allgemeinverständliche Art, nicht nur die Vogelwelt sondern auch charakteristische Pflanzen der Rheinauen nahe zu bringen.Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt ob der neue gewonnenen Erkenntnisse und Sichtweisen über unsere heimische Vogel- und Pflanzenwelt.

 

 

 

 

 

 

 


Film: „Leben mit der Energiewende“ 

 

 

Die Auftaktveranstaltung am 17. April machte die Filmvorführung „Leben mit der Energiewende“ des bekannten Fernsehjournalisten Frank Farenski, der sich kritisch mit dem Argument des „ angeblich teuren Stromes aus regenerativen Quellen“ und dem Stand der politischen Bemühungen um die Energiewende auseinandersetzt. Zur nachfolgenden Diskussionsrunde war der Ortsbürgermeister von Rehborn, Herr Thomas Link, welcher als ausgezeichneter Kenner für regenerative Energienutzung im privaten Bereich so wie auf kommunaler Ebene gilt, extra nach Rheinau gereist. Herr Link zeigte sich beeindruckt wie viele der Anwesenden selbst Photovoltaik und Solarenergie nutzen und welches Fachwissen bei der anwesenden Rheinauer Bevölkerung anzutreffen ist.